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Thomas Hoepker . Retrospektive

50 Jahre Fotografie

Ob 11. September 2001 in New York, Hungersnot in Indien, der Schah von Persien oder Muhammad Ali – die Fotografien von Thomas Hoepker berühren durch eine einfühlsame Sprache. Obwohl die Aufnahmen oft in politischen Krisengebieten entstehen, die von Krieg und Not geprägt sind, wird der Betrachter nicht durch Schockfotos überrascht, sondern tief berührt und unmittelbar in die Situation der Menschen genommen.

Thomas Hoepker sieht sich immer als Auftragsfotograf, arbeitet dokumentarisch und betont die Wichtigkeit von Authentizität und Zeugnishaftigkeit in der Fotografie. So bewahren seine Aufnahmen auch nach Jahrzehnten eine andauernde Qualität, trotz ihrer Herstellung für tages- oder wochenaktuelle Medien vergangener Jahrzehnte. Das unterstreicht eine teilweise zeitlose Gültigkeit von vielen seiner Aufnahmen und Fotoreportagen.