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Robert Frank . Die Filme

Retrospektive

„Ich schaue immer nach außen, wenn ich versuche, nach innen zu schauen“ Robert Frank

Moderne Odysseen, familiäre Sprachlosigkeit, Partyrausch und sexuelle Freizügigkeit - Robert Frank untersucht in seinen Filmen auf unpathetische Weise, jedoch mit ironischer Brechung die privaten und öffentlichen Facetten des amerikanischen Alltags. Schon mit seinem ersten Film von 1959 setzt er neue Masstäbe in der Themensetzung und Bildsprache. Er wird zum Klassiker und Wegbereiter des „New American Cinema“. Franks Filme irritieren, da sie inhaltlich keine klaren Genregrenzen ziehen; Biografisches, Dokumentarisches und Fiktionales fliessen natlos in einander. Die flüchtigen, grobkörnigen Bilder von angeschnitten Körpern und Gesichtern gleiten bei Frank ins Expressive und Abstrakte und suggerieren Improvisation und Zufall, obwohl alles präzise kalkuliert ist.