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Richard Kelly . Ausgewählte Arbeiten . Pionier der Lichtplanung

Ausstellung


Licht zum Sehen, Licht zum Hinsehen, Licht zum Ansehen – das sind die Grundkriterien der qualitativen Lichtplanung, die Grammatik des Lichts. Der Lichtplaner Richard Kelly hat dafür in den 1950iger Jahren Anregungen aus der Wahrnehmungspsychologie und Bühnenbeleuchtung zu einem einheitlichen Konzept zusammengefasst und die Qualitäten des Lichts in drei Grundfunktionen unterschieden: ambient light (Licht zum Sehen), focal glow (Licht zum Hinsehen) und play of brilliance (Licht zum Ansehen).

Richard Kelly arbeitete mit allen bedeutenden Architekten seiner Zeit wie Mies van der Rohe, Louis Kahn oder Philip Johnson zusammen. In richtungsweisenden Arbeiten zeigte er, wie sich diese drei Lichtarten planvoll in professioneller Architekturbeleuchtung mischen lassen, um gezielt bestimmte menschliche Emotionen wie Begeisterung, Überraschung oder Behagen auszulösen.


Die ERCO Leuchten GmbH richtet gemeinsam mit der PLDA (Professional Lighting Designers Association) eine Ausstellungstour mit ausgewählten Werken des amerikanischen Lichtpioniers aus. Die Ausstellung „Richard Kelly: Ausgewählte Arbeiten“, die insgesamt 37 Werke und Fototafeln mit Originalzeichnungen, Drucken und Fotografien aus dem Richard–Kelly–Archiv umfasst, wurde zuletzt 2006 in New York City ausgerichtet. ERCO gelang es, die Ausstellung auch Interessierten in Europa zugänglich zu machen.