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Res Artis . Sharing Cultures and Social Change

Tagung


RES ARTIS 05 BERLIN, vom 28.9. bis 2.10.2005, hat den Themenschwerpunkt Asien-Europa. Initiatoren und Kuratoren der Künstlerzentren u.a. aus Cambodia, China, Indonesien, Indien, Japan, Korea, Myanmar, Singapore, Sri Lanka, Taiwan, Thailand und Vietnam diskutieren Perspektiven der Zusammenarbeit im Global Age mit ihren Kollegen aus Europa. C/O Berlin war einer der Veranstalltungsorte der Konferenz.

Artist–Residencies sind ein bedeutendes Instrument in der Entwicklung kultureller Produktion weltweit. Neben den klassischen Künstlerhäusern sind es heute zunehmend unabhängige „artfactories“ und multidisziplinäre Initiativen, die mit unterschiedlichen Modellen und Strukturen die internationale Mobilität von Künstlern unterstützen und notwendige Grundlagen und Netzwerke für das Schaffen in allen künstlerischen Disziplinen bereitstellen. Artist residencies arbeiten sowohl in urbanen Zentren als auch auf dem Lande. Sie gestalten Kulturaustausch, fördern neue Produktionen, interagieren mit dem lokalen Umfeld und geben Impulse für den sozialen Wandel in ihrer Region.


RES ARTIS, das Netzwerk der Künstlerhäuser und Artist Residencies, begann vor 12 Jahren in Berlin und verbindet heute als Internationale NGO mehr als 200 Institutionen und Initiativen in 50 Ländern der Welt. Das Netzwerk ist ein informelles Forum für den Erfahrungsaustausch und für grenzenüberschreitende, transglobale Zusammenarbeit. Res Artis bietet ein informatives web–Portal, resartis.org, und gestaltete internationale Symposien mit lokalen Partnern bisher u.a. in Amsterdam, Helsinki, New Delhi, Los Angeles, Melbourne und Sydney.