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Ostkreuz . Westwärts

Neue Sicht auf Charlottenburg

Zoo, Bahnhof, Universitäten, Boulevards, Straßenstrich, Luxus, Touristenattraktionen und Armut – alles zeitgleich auf einem Quadratkilometer. Was für Kontraste! Was für ein Sehnsuchtsort! Das westliche Charlottenburg ist seit jeher geprägt von geschäftiger Dynamik und parallelen Lebenswelten. Ein ewig menschlicher Fluss und urbaner Parcour ohne wirkliche Begegungen. Hier läuft jeder nebeneinander her und sucht im Slalom seinen Freiraum. C/O Berlin hat 13 Fotografen der Agentur OSTKREUZ gebeten, Charlottenburg und seine Bewohner zu erkunden sowie die vielfältigen Geschichten und soziale Schichten hinter dem hektischen Treiben und den Fassaden freizulegen.

Jörg Brüggemann, Espen Eichhöfer, Sibylle Fendt, Annette Hauschild, Tobias Kruse, Werner Mahler, Dawin Meckel, Thomas Meyer, Jordis Antonia Schlösser, Anne Schönharting, Linn Schröder, Maurice Weiss und Heinrich Völkel machen eine visuelle Bestandsaufnahme dieses städtischen Mikrokosmos zwischen Realität und Klischees, Prunk und Heruntergekommenen, Wissenschaft und Kommerz, Aufbruch und Niedergang. Ihre fotografischen Essays sind Auseinandersetzungen mit dem aktuellen Wandel, den Eigenheiten und Mythen rund um das Zooviertel.

2010 präsentierten die OSTKREUZ-Fotografen in der Ausstellung „Die Stadt . Vom Werden und Vergehen“ bei C/O Berlin die unterschiedlichen Formen und Entwicklungen urbanen Lebens weltweit. Die aktuelle Ausstellung „Westwärts“ greift diese Thematik auf, fokussiert sich dabei jedoch auf lokale Strukturen. Sie umfasst ca. 100 Fotografien in Schwarz/Weiß und Farbe und wurde von Felix Hoffmann kuratiert.