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01/12/16

Watched! Big Data

C/O Berlin und die Deutsche Börse Photography Foundation luden am 1. Dezember 2016 herzlich zur Paneldiskussion Big Data ins Amerika Haus ein.

Heiko Maas, Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz, Sophie Mützel, Soziologin mit Schwerpunkt „Medien & Netzwerke“, sowie der Künstler und Autor James Bridle diskutierten über den Nutzen und die Gefahren unseres transparenten Lebens in Zeiten der digitalen Verwertbarkeit von Daten. Die Veranstaltung wurde von der Chefkorrespondentin der Deutschen Welle und TV-Moderatorin Melinda Crane moderiert und fand im Rahmen der Reihe Watched! zum Thema Surveillance Art & Photography statt.

In der Diskussion setzten sich die Gesprächspartner aus den Bereichen Politik, Soziologie, Kunst & Data Technologie mit den aktuellen Entwicklungen sowie Nutzen und Gefahren im Umgang mit Big Data auseinander. Überwachung ist längst zu einem großen gesellschaftlichen Thema geworden. Soziologen, Psychologen, Juristen, Politiker und Künstler setzen sich mit den unterschiedlichen Überwachungsformen und ihren Auswirkungen auf ganze Gruppen und das Individuum auseinander. Sie konzentrierten sich dabei nicht nur auf Fragen der Privatsphäre und der potenziellen Bedrohung von Einzelnen durch staatliche und private Überwachung, sondern gehen kritisch und spielerisch mit verschiedenen Formen der alltäglichen Beobachtung als konstitutivem Teil unseres sozialen Lebens um. Angesichts dieser allumfassenden Entwicklung stellten sich die Fragen: Welche Auswirkungen hat dies auf uns? Auf welche Weise spiegeln sich diese Entwicklungen in künstlerischen Arbeiten wider? Und wie können zeitgenössische Kunst und Medientheorie zu einem besseren Verständnis unserer modernen Überwachungsgesellschaft beitragen?

 

deutsch / english
01:35:00