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EMOP – European Month of Photography

Opening Days

Zeichnen mit Licht – das bedeutet Fotografie im ursprünglichen Wortsinn. Nichts ist so essentiell für die Entstehung des fotografischen Bildes wie das Licht. Kaum eine technische Innovation war so magisch und hat die Wahrnehmung des Menschen so entscheidend verändert wie die Fotografie, in der sich die Welt spiegelt. Neben dem Licht ist die Zeit das entscheidende Element für das Werden und Vergehen einer Fotografie. Zu lange oder zu kurze Belichtungszeiten verändern das Bild, es altert und ist vergänglich. Es verblasst oder verschwindet, ganz und gar und verweist immer auf etwas Vergangenes zurück. Heute wie damals macht dieses Paradoxon den Zauber der Fotografie aus. Seit der Erfindung der Fotografie haben sich Fotografen wie Fototheoretiker mit den Aspekten Zeit und Geschwindigkeit beschäftigt. Die digitale Fotografie, computergenerierte Bildverfahren (CGI), Smartphones, Internet als auch soziale Medien haben Zeit und Raum verdichtet und unser zeitliches Empfinden im 21. Jahrhundert radikal verändert. Wie wird die Fotografie der Zukunft aussehen? Welche Zeitlichkeiten müssen wir zukünftig für das fotografische Bild neu definieren?

Die EMOP Opening Days 2018 bei C/O Berlin widmen sich ganz den zentralen Themen der Fotografie Licht und Zeit. Das von Felix Hoffmann und Ann-Christin Bertrand kuratierte Programm mit Talks und Panels mit international renommierten Fotografen, Kuratoren, Medienexperten und Publizisten wird begleitet von Performances, Music Acts sowie Workshops für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Photobooks: RESET kuratiert von Bruno Ceschel (Self Publish Be Happy, London) inspiriert zu radikal neuem Denken und fragt nach der zukünftigen Relevanz, Form und Distribution des Fotobuchs.

EMOP Berlin—European Month of Photography 2018 ist ein Projekt von Kulturprojekte Berlin. Die EMOP Opening Days sind kuratiert von C/O Berlin.